1. Kein allgemeines Online-Widerrufsrecht
Das Schweizer Recht kennt kein allgemeines automatisches Widerrufsrecht für jeden Internetvertrag. Es gelten die vor Bestätigung angezeigten Vertragsregeln und zwingende gesetzliche Rechte.
2. Vor Annahme
Noch nicht angenommene Anfragen können nach den verfügbaren Funktionen zurückgezogen werden. Ohne Belastung besteht normalerweise kein Rückerstattungsanspruch.
3. Nach Annahme
Folgen richten sich nach Vertragsart, Kategorie, Dauer, Zeitpunkt und den vor Bestätigung angezeigten Regeln. Vertragsstrafen dürfen nicht rückwirkend mit anderen Bedingungen eingeführt werden.
4. Bereits unterzeichneter Vertrag
Kündigung erfolgt über den dokumentierten Prozess mit Antrag, Grund, allfälliger Zustimmung, Kosten-/Strafberechnung, Datenbankprotokoll und separatem Abschlussdokument. Der ursprüngliche Vertrag bleibt erhalten.
5. Einvernehmliche Aufhebung
Die Parteien können im zulässigen Rahmen abweichende Bedingungen vereinbaren; dies sollte auf der Plattform dokumentiert werden.
6. Rückerstattung
Rückerstattungen erfolgen erst nach Bestimmung des tatsächlich rückzahlbaren Betrags. Bereits angefallene Kosten, zulässige Gebühren, Schäden und Providerkosten können berücksichtigt werden.
7. Kaution
Die Kaution ist vom Preis getrennt. Freigabe oder Einbehalt richtet sich nach Vereinbarung und Beweislage; ein bestrittener Betrag darf nicht ohne vorgesehenes Verfahren endgültig zugeordnet werden.
8. Streitfall
Beide Seiten können Unterlagen vorlegen. ShareSpace kann technisch zulässige Vorgänge während der Prüfung pausieren, ersetzt aber kein Gericht.
9. Technische Fristen
Gutschriften können von Zahlungsprovider und Bank abhängen.
10. Zwingendes Recht
Unabdingbare gesetzliche Rechte bleiben unberührt.